Gerhard Richter Painting
Zum 80. Geburtstag des Künstlers Gerhard Richter

D 2011; 97 Min.; Regie: Corinna Belz; Mitwirkende: Gerhard Richter, Norbert Arns, Hubert Becker, Sabine Moritz-Richter; ab 0 J.

Donnerstag 01.03. bis Sonntag 04.03. um 19.00 Uhr in der Galerie Cinema

Der Film im Internet: www.gerhard-richter-painting.de


Kinotrailer von Filmtrailer.com

„Man kann dabei zusehen, wie Kunst entsteht, wie ein Bild durch immer neue Farbaufträge sozusagen wächst, wie es sich entwickelt, wie durch kleine Veränderungen ein ganz neuer Eindruck entsteht.“ Programmkino.de

Gerhard Richter gehört seit nahezu fünf Jahrzehnten zu den international bedeutendsten Künstlern. Der Filmemacherin Corinna Belz öffnete der medienscheue Maler sein Atelier, wo er im Sommer 2009 an einer Serie großer abstrakter Bilder arbeitete. „Gerhard Richter Painting“ gewährt einmalige Einblicke in die Entstehung dieser Bilder und die Arbeit des Künstlers. „Malen ist eine andere Form des Denkens,“ hat Richter schon früh gesagt. Der Film nimmt diese Prämisse ernst. In hoch konzentrierten Einstellungen lässt er uns an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffensprozess teilhaben. Es ist ein ruhiger, dabei höchst aufgeladener Prozess von Aktion und Reflektion, angetrieben von jahrelanger Erfahrung und geprägt von intensiver physischer Präsenz. Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er mit ihnen kommuniziert, wie er überlegt, abwartet, verwirft, überarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt. Indem wir schauend daran teilnehmen, lässt uns Corinna Belz in ihrem klugen, einfühlsamen Film den vielschichtigen Vorgängen künstlerischen Schaffens näher kommen. Der Blick auf die Leinwand erweitert und verändert sich. Die Bilder selbst werden zu Protagonisten. Eine andere Form des Denkens setzt ein. „Gerhard Richter Painting“ ist das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit – und ein faszinierender Film über das Sehen selbst.

Quelle: Piffl Medien

 

Pressestimmen:

„Ein Film, der Fans der Malerei das Herz höher schlagen lässt.“ Stern

„Ein sensationeller Film“ Die Welt

„Die Entstehung der Bilder gerät in diesem Film wie von selbst zum Drama“ Monopol

Wenn ein Mann, der als der wichtigste Künstler der Gegenwart gilt, in sein Atelier einlädt, dann ist das eine Sensation... Nun hat der Maler der Filmemacherin Corinna Belz erlaubt, ihm beim Arbeiten zuzusehen. Belz darf dokumentieren, mit welcher konzentrischen Kraft der scheue Richter Kunst schafft, wie ernsthaft er mit ihr hadert. (...) Es ist ein ruhiger, auch intensiver Film geworden, getragen von einer leisen Spannung, und er dauert einen ganzen, abstrakten Bilderzyklus lang.
Der Spiegel

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